• Marina Salmhofer

Sucht-Stress-Probleme


Bist du betroffen oder eine/r deine Lieben?


Nach 11 Jahren im Suchtbereich kann ich behaupten etwas von dem Thema zu wissen.


Was in jedem Fall der Sucht voran geht, ist meistens ein Stressfaktor. Das kann zum Beispiel eine Trennung, Mobbing, geringes Selbstwertgefühl, Angst, etc. sein.

Bei vielen war auch ein Trauma (physisch oder psychisch) ausschlaggebend.

Viele Angehörige saßen bei mir und sagten, dass ihr geliebter Mensch (Sohn, PartnerIn, Bekannte,...) keinen Grund hatte in die Sucht zu fallen. Das mag vielleicht nach Außen so stimmen. Aber ist das auch nach innen so?

Und ja für den Einen wäre diese eine ausschlaggebende Situation ein Grund gewesen genau nicht zu der Droge zu greifen, für den Anderen ist es aber genau DER Ausweg.

Für viele ist es auch der vermeintlich leichtere Weg! Mit sich selbst auseinander zu setzen tut weh, bedeutet Arbeit.

Ich verstehe das. ABER: bist du auch wirklich glücklich, wenn du täglich zu deinem Sucht Mittel greifst?


Nehmen wir illegalen Konsum her. Bist du erst in dem Teufelskreislauf häufen sich die Probleme erst recht. Drogen zu nehmen bedeutet Stress. Am Morgen hast du Stress, wenn du dein Mittel nicht zur Verfügung hast, am Vormittag bist du damit beschäftigt illegal etwas zu organisieren, du leidest, du willst aufhören, aber die Scham Hilfe zu suchen ist zu groß, die bekommst deine Droge, es geht dir besser, die Welt ist wieder kurzfristig in Ordnung, Familien, Freundschaften brechen auseinander, die Arbeit ist weg, man ist alleine und zum Abschluss will man das meist alles nicht.

Die Droge wegzunehmen ist sicher ein Thema. Aber nicht ohne den Hintergrund des Konsums zu beleuchten.


Mit Hilfe der Kinesiologie ist es möglich dein Stresslevel zu reduzieren und gegebenenfalls Mithilfe verschiedener Techniken auf den Kern des Ganzen zu kommen. Du musst nicht reden, wenn du nicht willst. Du kannst dir aber einfach etwas Gutes tun.


Du kannst aus dem Teufelskreislauf entkommen!


Gerne unterstütze ich dich dabei. Auch Angehörige begleite ich gerne auf ihren Weg. Auch sie gehen am Limit und leiden, wenn ihre Partner und oder Kinder Probleme haben und sie nicht helfen können. Aber man kann etwas für sich selbst tun um durch diese Phase zu kommen.


Sucht ist niemals einfach und soll nicht verharmlost werden. Mir ist es ein besonderes Anliegen dich bei deinem Thema zu unterstützen.


(Foto:pixabay)



 

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